Die Sozialraumplanung von Städten und Kommunen braucht eine fundierte Datenbasis. Das Projekt SAHRA bereitet Kennzahlen auf, die auf Daten der statistischen Landesämter und auf Abrechnungsdaten der Krankenkassen fußen. SAHRA steht für „Smart Analysis Health Research Access“ und soll es im Idealfall ermöglichen, Abrechnungs- und Behandlungsdaten sowie Studien- und Registerdaten rechtssicher kombinierbar und für unterschiedlichste Anwenderinnen und Anwender zugänglich zu machen.

Registrierte Anwenderinnen und Anwender können – so die Website des Projekts – für ihre Planungsaufgaben relevante Kennzahlen auf Gemeindeebene einsehen und nutzen:

SAHRA — ein gutes und wichtiges Instrument

In Baden-Württemberg wird SAHRA auch vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration unterstützt. Zudem ist die AOK Baden-Württemberg einer der Partner im Projekt und hat bereits ihre Abrechnungsdaten dafür bereitgestellt. Andere Kassen wollen folgen. Als Landeskompetenzzentrum Pflege & Digitalisierung Baden-Württemberg begleiten wir das Projekt im Beirat und konnten uns davon überzeugen, dass SAHRA ein gutes und wichtiges Instrument für eine effiziente, zielgerichtete und transparente Sozialraumplanung in Baden-Württemberg darstellen kann. Wir sind überzeugt davon, dass die Ergebnisse einen wichtigen Beitrag leisten können, um die pflegerische Bedarfsplanung und Versorgung in Zukunft zu verbessern.

Sie haben Fragen zum SAHRA-Projekt?

Dann wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin Katja Hodeck: katja.hodeck@data-experts.de.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.sahra-plattform.de/start/kennzahlen/.